Ein Service der Professur für Marketing und HBL der TU Chemnitz

Effizienz

Bei der Effizienz des Events i. e. S. handelt es sich um einen monetären Output/Input-Vergleich (Wirtschaftlichkeitsmessung), die in der praktischen Umsetzung Schwierigkeiten bereitet. Zwar kann der Input in Form des Aufwandes für Personal, Technik, Location oder Catering relativ einfach bestimmt werden (Lasslop 2003).

Da Eventmarketing ebenso wie Mediawerbung nicht auf den unmittelbaren Produktverkauf zielt, sondern diesen als langfristige finale Verhaltenswirkung ansieht, stehen beim Eventmarketing direkt zurechenbare Erlöse (z. B. aus Eintrittsgeldern oder dem Verkauf von Mechandisingartikeln) nicht im Mittelpunkt des Zielfokus. Der Output, d. h. der Erfolg eines Marketingevents liegt also vorrangig in seiner Kommunikationswirkung, die nicht monetär quantifizierbar ist.

Zur Zusammenführung von monetären Daten einerseits sowie Kommunikationskontakt und Kommunikationswirkungsdaten andererseits werden indirekte Effizenzbewertungsmodell (Lasslop 2003) oder Scoring-Modelle vorgeschlagen, die jedoch der Forderung nach einer Effizienzmessung/ Wirtschaftlichkeitsmessung i. e. S. gegenwärtig (noch) nicht Rechnung tragen können.

Effizienz liegt dann vor, wenn es zu dem Output/Input-Verhältnis des Events keine andere Maßnahme gibt, die über ein besseres Verhältnis dieser Größen verfügt.

Quellenverweise
 

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