Ein Service der Professur für Marketing und HBL der TU Chemnitz

Ökonomische Effekte von Events

Anhand ihrer monetären Bewertbarkeit lassen sich die ökonomischen Effekte von Events, insbesondere von Großveranstaltungen in tangible und intangible Effekte unterteilen.

Zu den tangiblen Effekten zählen die Wirkungen, die unmittelbar über beobachtbare Marktpreise und gehandelte Mengen bewertet werden können, während die intangiblen Effekte alle Wirkungen von Events umfassen, die sich einer direkten monetären Bewertung entziehen. Tangible Effekte von Events führen zu einer Erhöhung der Bruttoproduktionswerte (Umsätze), der Wertschöpfung, des Einkommens und zu einer Ausweitung des Beschäftigungsvolumens.

Da diese Wirkungen auf unterschiedlichen Wertschöpfungsstufen auftreten können, lassen sich tangible Effekte weiterhin in Primäreffekt und Sekundäreffekt unterteilen, wobei der Primäreffekt wiederum aus einem direkten und einem indirekten Effekt besteht. Zu den intangiblen Effekten zählen Bekanntheits- und Imageeffekte sowie Netzwerk-, Kompetenz- und Struktureffekte.

Ökonomische Effekte von Events

Abbildung: Ökonomische Effekte von Events; Quelle: Geißler, M.; Drengner, J.; Zanger, C.: Eventreport 2005: Regionalökonomische Wirkungen von Großveranstaltungen – eine empirische Studie, Chemnitz 2006, ISSN: 1618-0461

Quellenverweise

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